Artikel vom 21.03.2026
Die Böel-Norderbraruper Pferdegilde 1849 bis 1966
Als Solidargemeinschaften waren Gilden früher in vielen Lebensbereichen unverzichtbar. Sie sicherten als eine Art Versicherung auf Gegenseitigkeit Schäden bei Brandfällen oder Schadensfälle beim Vieh. Gerade Pferde hatten in früheren Jahrhunderten eine besondere Bedeutung, denn sie dienten auf den Höfen und Katen nicht nur als Fortbewegungsmittel für Kutschen und Ackerwagen, sondern waren auch für die Ackerbestellung etwa zum Pflügen existenziell wichtig. Um die Besitzer bei Krankheit oder Tod der Pferde vor solchen Existenzgefährdungen zu schützen, bildeten sich vielerorts auch in der Landschaft Angeln Pferdegilden.
Johannes Callsen
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