Willkommen in Mohrkirch
Die Dorfchronik Mohrkirch - digital
Die Mohrkirch-Chronik von 1991 ist als gedrucktes Buch längst vergriffen – doch ihre Inhalte leben weiter! Mit viel Engagement einiger Chronik-Freunde wurde die Chronik Schritt für Schritt digitalisiert und auf unserer Homepage für alle zugänglich gemacht. Somit ist die Chronik online jederzeit und überall einsehbar – ob zu Hause, unterwegs oder im Urlaub.
Nach der vollständigen Digitalisierung der Haus- und Familienchronik steht nun auch der erste Hauptteil mit 82 Texten auf 304 Seiten online zur Verfügung. Entdecke spannende und teils einzigartige Einblicke in die Geschichte Mohrkirchs: von der Entstehung des Ortsnamens und des Wappens über die Entwicklung der Landwirtschaft bis hin zur Zusammenlegung der Ortsteile Mohrkirch-Westerholz und Mohrkirch-Osterholz.
Erfahre mehr über Vereine, die das Dorfleben prägten – und manche, die längst verschwunden sind – sowie über Schulen, Polizei, Gaststätten, Schmieden, Feuerwehren, Meiereien, Mühlen, das Jagdwesen, das Handwerk und so vieles mehr. Bewegende Zeitzeugenberichte, unter anderem zur Kindergilde von 1870, und Einblicke in die historische Krankenversorgung runden die Chronik ab.
Gerade in der ruhigen Zeit zwischen den Feiertagen lädt die Mohrkirch-Chronik zum Stöbern, Erinnern und Entdecken ein.
Jetzt online lesen auf unserer Homepage unter "Chronik"
Viel Freude dabei
Wolfgang Schäfing
Singen
Alle Jahre wieder – und doch jedes Mal besonders: Das gemeinsame Weihnachtssingen am Gemeindehaus ist längst zu einem festen Termin im Dorfleben geworden. Auch in diesem Jahr folgten wieder viele Besucherinnen und Besucher der Einladung, um sich gemeinsam auf die Weihnachtszeit einzustimmen.
Trotz des feuchten Wetters kamen über 170 Gäste zusammen, sangen bekannte Weihnachtslieder und genossen die stimmungsvolle Atmosphäre. Die gute Laune und das Miteinander machten schnell klar: Weihnachtsstimmung entsteht vor allem durch Gemeinschaft.
Ein großes Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, ohne deren Einsatz diese Veranstaltung nicht möglich wäre. Besonders bedanken wir uns bei Volker Jensen von der FFW Mohrkirch und der Landjugend Mohrkirch für ihre Unterstützung beim Auf- und Abbau, dem Punsch- und Grillwurstverkauf sowie bei Olaf, der mit viel Engagement und musikalischem Gespür erneut dafür sorgte, dass rechtzeitig vor dem Heiligen Abend echte Weihnachtsstimmung aufkam.
Besonders erfreulich: Den entstandenen Überschuss in Höhe von 710,20 € spendet die Landjugend Mohrkirch für einen guten Zweck und setzt damit ein weiteres schönes Zeichen für Zusammenhalt und soziales Engagement in der Gemeinde.
Wolfgang Schäfing Fotos: W. Schäfing
Wochenmarkt singt
Heute ab 18.30 Uhr stimmen wir uns wie jedes Jahr gemeinsam auf die Weihnachtszeit ein und treffen uns zum gemeinsamen Singen am Feuerwehrgerätehaus. In gemütlicher Atmosphäre mit heißen Getränken und Grillwurst möchten wir mit bekannten Advents- und Weihnachtsliedern die Vorfreude auf das Fest teilen.
Die treuen Stammgäste unseres wöchentlichen Wochenmarkts waren schon besonders fleißig: Sie haben sich bereits am Mittwoch mit Olaf getroffen und gemeinsam Adventslieder geprobt – vorbildlich ;)
Wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter und einen stimmungsvollen Abend!
Wolfgang Schäfing Foto: Eike Paulsen
Fundstück aus dem Dorfmuseum
Der Margarethenschrank im Mohrkircher Dorfmuseum
Wo unser Margarethenschrank ursprünglich stand ist nicht bekannt. Zuletzt hat er in der ehemaligen Grundschule Mohrkirch-Osterholz gestanden.
Margarethenschränke
Margarethe Jacobsen stirbt 1883 viel zu früh mit 23 Jahren, in Norderbrarup an Tuberkulose. Eine wirksame Arznei dagegen gibt es noch nicht. Die Krankenversorgung auf dem Lande ist völlig unzureichend.
Deswegen schenkt der trauernde Vater seinem Dorf einen Schrank mit Zubehör für die häusliche Krankenpflege. Im Aufsatz ist Margarethes Porträt eingelassen. Der Schrank wird zum Renner der Region. Also lässt Jocobsen ihn in Serie herstellen und vertreibt ihn über eine Stiftung.
Die Stiftung versorgt zwischen 1894 und 1940 hauptsächlich Dörfer in Schleswig-Holstein, aber auch anderswo in Deutschland, mit über 750 Margarethenschränken. Der Inhalt kann kostenlos ausgeliehen werden. Wer mochte konnte spenden.
Text aus der Dauerausstellung „Ein Jahr100 in Schleswig-Holstein. Land. Leute Leben.“ im Jahr100Haus des Freilichtmuseums Molfsee.
M.Haushahn Foto: Haushahn
SMILE24 geht 2026 weiter
Das innovative Mobilitätsprojekt SMILE24 (Schlei-Mobilität) wird im Kreis Schleswig-Flensburg über 2025 hinaus fortgesetzt, wenn auch in angepasster Form, da die ursprüngliche Bundesförderung Ende 2025 ausläuft. Der Kreis Schleswig-Flensburg hat bereits grünes Licht für 2026 gegeben. Somit wird weiterhin flexible, klimafreundliche Mobilität rund um die Uhr an der Schlei und Ostsee angeboten.Weitere Informationen findest im Flyer.
Alle Jahre wieder
Wir laden wie in jedem Jahr zum gemeinsamen Singen ein. Wir starten am 23.12. um 18.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Die Landjugend schenkt Punsch aus und bietet Grillwurst an. Olaf wird uns musikalisch begleiten und uns auf Weihnachten einstimmen.
Wir freuen uns auf viele Gäste.
Wolfgang Schäfing
Kultur- und Sportausschuss
Was man alles in einem dreiviertel Jahrhundert erleben kann
Zum 100. Geburtstag der Lehrerin Maria Johannsen erscheinen ihre außergewöhnlichen Lebenserinnerungen – ein eindrucksvolles Zeugnis von 43 Jahren Schulalltag in Mohrkirch, von 1945 bis 1988. Ihre Aufzeichnungen ermöglichen einen lebendigen Blick in eine Zeit des Wandels: von den entbehrungsreichen ersten Nachkriegsjahren mit überfüllten Klassen, fehlenden Unterrichtsmaterialien und Lebensmittelknappheit bis hin zu den geregelteren Bedingungen der 1980er Jahre. Mit großer Beobachtungsgabe beschreibt Maria Johannsen nicht nur ihren pädagogischen Alltag, sondern auch das Leben im Dorf und die Veränderungen, die sich über die Jahrzehnte vollzogen. Ihre Erinnerungen sind damit weit mehr als persönliche Notizen – sie sind ein wertvolles Stück Regional- und Zeitgeschichte.
Mit der freundlichen Genehmigung ihres Bruders Vollert Buer Johannsen veröffentlichen wir heute eine gekürzte Fassung.
Wolfgang Schäfing
Luftbilder von 1975
Michael Haushahn hat im Dorfarchiv erneut ein paar Schätze gehoben: Luftaufnahmen von Mohrkirch aus dem Jahr 1975. Auf Einladung des Kulturvereins fanden sich über 70 Gäste in der Dörpstuv ein. Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Andrea Goose folgte ein kurzer Einstieg, in dem Michael Ereignisse aus Mohrkirch und der Welt des Jahres 1975 in Erinnerung rief. Im Anschuss wurden die Bilder nacheinander an die Wand projiziert.
Die Gäste waren eingeladen, zu erzählen, was sie auf den Aufnahmen entdecken und welche Erinnerungen damit verbunden sind. So kamen zahlreiche Anekdoten zusammen: von Sonntagen an Alfred Thomsens Tankstelle, der abgebrannten Mühle, fliegenden Matratzen und einem großen, eckigen Findling aus Schweden bis hin zu Berichten über einen Luftangriff im Zweiten Weltkrieg, fröhliche Feste im Bahnhofshotel, das Dorffest in der Düngerhalle und vieles mehr.
Nicht immer ließ sich auf Anhieb erkennen, welches Gebäude zu sehen war – schließlich hat sich auch in Mohrkirch vieles verändert. Besonders ins Auge fielen die zahlreichen früheren Gemüsegärten hinter den Häusern.
Es war ein wunderbarer Abend voller Erinnerungen. Viele Gäste blieben noch lange, um weitere Geschichten auszutauschen.
Wolfgang Schäfing Fotos: Kulturverein, W.Schäfing
Alle gezeigten Fotos werden in Kürze hier veröffentlicht.
Fundstücke aus dem Dorfmuseum.
Alte Bügeleisen sind beliebte Sammelobjekte. Das Dorfmuseum Mohrkirch beherbergt eine ganze Reihe verschiedener Exemplare aus verschiedenen Epochen. Was macht eigentlich den Reiz aus? Es sind doch nur Werkzeuge für die schwere Arbeit Bügeln.
Im Freilichtmuseum Molfsee fand ich diesen Kommentar zum Bügeln:
„Egal ob Bolzen, Kohle, Spiritus oder Elektrobügeleisen – Hauptsache Bügeln macht platt. Und nicht nur die Wäsche! Der Rücken schmerzt, die Finger sind verbrannt, die Arme lahm.
Bügeln ist Frauensache. So ist das größtenteils noch heute. Inzwischen gibt es aber auch viele Männer, die selber bügeln. Und mehr und mehr Menschen beiderlei Geschlechts finden, es gibt Wichtigeres im Leben als glatte Wäsche.“
Text aus der Dauerausstellung „Ein Jahr100 in Schleswig-Holstein. Land. Leute Leben.“ im Jahr100Haus des
Freilichtmuseums Molfsee.
Text: M. Haushahn und Freilichtmuseum Molfsee Foto: Haushahn
Weitere Fundstücke findest du hier.
Fundstück aus dem Dorfmuseum:
Im Dorfarchiv und im Dorfmuseum verwahren wir eine Reihe von Poesiealben, authentische Zeitzeugen und jedes ein Unikat.
Wer in dieses Büchlein schreibt den bitte ich um Sauberkeit
Das schrieben Mädchen und Jungen oft vorne in ihr Poesiealbum.
Die Büchlein stecken voller Erinnerungen an Menschen, die uns nahe sind, oder es mal waren. Zeichnungen und Glanzbilder schmücken die Seiten, zahllose gute Wünsche offenbaren sich beim Blättern. Jede einzelne: ein schriftlicher Freundschaftsbeweis.
Text aus der Dauerausstellung „Ein Jahr100 in Schleswig-Holstein. Land. Leute Leben.“ im Jahr100Haus des Freilichtmuseums Molfsee.
M.Haushahn Repro: Haushahn
Weitere Fundstücke findest du hier: Fundstücke
Nachts im Schloss
Einen Ausflug der besonderen Art unternahmen wir mit dem DRK Böel- Mohrkirch in diesen Herbsttagen. „Nachts im Schloss“ war das Motto, unter dem unsere Gruppe mit 24 Teilnehmern zur Besichtigung IM Glücksburger Schloss angemeldet war. Beim Klopfen ans Hauptportal zur abendlichen Stunde, wurde uns gleich von drei „Schlossangestellten“ das Tor geöffnet und wir wurden auf besondere Weise hereingebeten. Schummeriges Licht flackerte nicht nur im Eingangsbereich. Da sich dies auch in den anderen Räumen nicht änderte, wurden wir alle mit Taschenlampen ausgestattet.
430 Jahre Glücksburger-Schloss-Geschichte – da gab es eine Menge zu erzählen. "Gott gebe Glück mit Frieden" ist der Leitgedanke, der dem Schloss und der Stadt ihren Namen gab, der heute noch über dem Eingangsportal des Wasserschlosses zu sehen ist. Die Initialen GGGMF ziehen sich durch die Generationen. Alle Königshäuser Europas verkehrten mit dem dänischen und deutschen Adel, der hier in den Jahrhunderten ansässig war.
Saal, Schlafgemach, Turmzimmer, Gefängnis…. Alle Räumlichkeiten wurden besichtigt, Kunstwerke bewundert und Familiengeschichten der Generationen gehört.
„Das war schon etwas ganz besonderes!“ lautete unser Fazit.
Beeindruckt von dem außergewöhnlichen Abend, hatten wir alle viel zu erzählen. Diese Führung hat sich voll und ganz gelohnt und kann nur weiterempfohlen werden.
Helga Waterhues Fotos: DRK Böel-Mohrkirch
Fundstücke aus dem Dorfmuseum
Die beliebte Rubrik Fundsachen aus dem Dorfarchiv gibt es schon lange. Eine neue ist hinzugekommen: Fundstücke aus dem Dorfmuseum. Über 1400 Ausstellungsstücke gibt es im Mohrkircher Dorfmuseum zu sehen. Einige sind unscheinbar, haben aber eine interessante Geschichte, von anderen weiß der Betrachter nicht, welche Funktion sie einmal hatten und andere haben sich im Laufe der letzten 100 Jahre sehr verändert oder sind aus dem alltäglichen Leben ganz verschwunden. In dieser Rubrik berichten Reinhard Pagel und Michael Haushahn in loser Reihenfolge von einzelnen Gegenständen.
Heute geht es um eine Handdruckspritze aus Mohrkirch. Den Text findest du in der PDF.
Einladung zu einer Informationsveranstaltung
am 19.11.2025 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Mohrkich (neben Kita "Mullewap", Schulstraße 8 in 24405 Mohrkirch) Einlass ab 19:00 Uhr
Liebe Mitbürger in den Gemeinden Ahneby, Mohrkirch, Rügge und Sterup,
für den 19.11.2025 um 19:30 Uhr laden wir Sie hiermit zu einer gemeindeübergreifenden Informationsveranstaltung sehr herzlich ein. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung werden Überlegungen zum Bau eines Bürgerwindparks stehen. Dieser könnte im Bereich Spenting auf einer Fläche errichtet werden, die anteilig zu jeder unserer vier Gemeinden gehört.
Weitere Infos findest du in der PDF.
Erster Defibrillator an der Sporthalle stationiert
Außen am Eingang zur Sporthalle haben wir einen Automatischen externen Defibrillator AED stationiert..
Dieser AED steht im Notfall bei Kreislaufproblemen jedermann zur Verfügung.
Der AED ist selbserklärend und speziell bei Kammerflimmern eine Hilfe in der Not.
Unsere Freiwillige Feuerwehr wird das Gerät betreuen und für Interessierte auch Einweisungen und Anleitungen organisieren.
Dieses und ein weiteres Gerät sind aus Spenden finanziert. Wofür ich im Namen der Gemeinde herzlich danke.
Michael Haushahn, Bgm.. Fotos: Haushahn
Im Herzen von Angeln

Mohrkirch liegt nordwestlich von Süderbrarup im Herzen von Angeln. Die typischen Knicks, grüne Wiesen, gelbe Rapsfelder und Wälder bestimmen das Landschaftsbild von Mohrkirch - von der Landwirtschaft geprägt.